Wir behandeln folgende Störungsbilder:
- Dyslalie
- Phonologische
Störung
- Dysgrammatismus
- Sprachentwicklungsverzögerung
(SEV)
- Schluckstörung
(Myofunktionelle Störung, MFS)
- Stottern
/ Poltern
- Lese-Rechtschreibschwäche
(LRS)
- Auditive
Wahrnehmungsstörung
- Stimmstörung
(Dysphonie) auch nach OP
- Sprach/Sprechstörung
nach neurolog. Störungen
- Dysphagie bei neurologischen Veränderungen
Erklärung des Störungsbildes per Klick auf den Begriff!
Gerne machen wir auch Hausbesuchbetreuung zu Hause oder im Pflegeheim.


Störung im Einsatz von Lauten in ihrer bedeutungs-
unterscheidenden Funktion (Bsp: Kanne - Tanne).
Es kommt zu einem inkonstanten und inkonsequenten Ersatz von Lauten. Die Laute
können von den Kindern isoliert korrekt artikuliert werden.
Häufig liegen auditive Verarbeitungsprobleme, speziell im Bereich Eigenhören
zugrunde.
Paul, 4 Jahre: "mama trid ich n sotoladntuchn"
Es werden einzelne Laute weggelassen, durch andere ersetzt oder fehlgebildet.
Im Beispiel von Paul werden die Laute "k/g" konse-
quent durch "t/d" ersetzt. Häufig werden die Zisch-
laute "sch, s" mit der Zunge zwischen den Zähnen gebildet (lispeln).
Je nach Anzahl der betroffenen Laute wird die Sprache zunehmend unverständlich.
Tom, 5 Jahre: " in sein bett der Peter geschlaft."
Abweichung der Sprachentwicklung von der Alters-
norm im Bereich Grammatik (Morphologie, Syntax).
Häufig liegt hier eine Störung der Merkfähigkeit zugrunde.
Eine SEV liegt vor, wenn Störungen in den Bereichen Sprachverständnis, Wortschatz, Grammatik und Artikulation vorliegen, die nicht altersgemäß sind.
Eine MFS wird vorwiegend bei Schulkindern und Jugendlichen diagnostiziert.
Durch eine Zungen-
fehlfunktion, häufig hervorgerufen durch hypotonen Muskelstatus oder verminderte
Mobilitätsfähigkeit im oralen Bereich, drückt die Zunge beim Schlucken, häufig
auch beim Sprechen, gegen die Schneide-
zähne, und verhindert damit eine physiologische Verzahnung.
Häufig ist damit eine kieferorthopädische Behandlung gefährdet.
Redeflussstörung, mit Laut- oder Silbenwieder-
holungen, auch mit Sprechblockaden, sowie körper-
lichen Mitbewegungen.
Häufig auch überhastete Sprechweise, mit Wort- bzw. Satzabbrüchen.
Zu unterscheiden ist die LRS als Regelstörung oder als Wahrnehmungsstörung.
LRS als Regelstörung wird von Logopäden nicht therapiert, wenden Sie sich
hierfür bitte an Ihre Lehrer, um geeignete Hilfs-
maßnahmen zu ermitteln.
Bei der LRS als Wahrnehmungsstörung können auditive sowie visuelle Störungen
vorliegen. Klassische Fehler sind das Verdrehen von Buchstaben und Zahlen
(b/d, 23/32, 9/6), sowie das Nichtwahr-
nehmen von stimmhaften bzw. stimmlosen Lauten: Glocke/Gloge, Wald/Walt.
Es ist eine ausführliche Diagnostik erforderlich, sowie eine enge Zusammenarbeit
mit den betreuenden Lehrern.
Die Kinder haben ein regelrechtes Hörvermögen, das heißt es liegen weder
Mittel- noch Innenohrschwer-
hörigkeiten vor.
Dennoch ist das Kind z.B. nicht in der Lage soge-
nannte Minimalpaare (Kanne-Tanne, Tuch-Buch) zu unterscheiden. Ebenso kann
eine eingeschränkte Merkfähigkeit vorliegen, wobei man die Kriterien Umfang,
Spanne und Reihenfolge unterscheiden muss.
Diese Kinder scheinen einzelne Laute nur manchmal fehlzubilden.
Stimmstörungen können durch unphysiologischen Stimmgebrauch
in jedem Alter auftreten. Das heißt die Muskulatur die zur Stimmgebung zum
Einsatz kommt wird mit zu viel oder zu wenig Anspannung eingesetzt. Häufig
liegt auch eine fehlerhafte Atmung zugrunde. Auch nach OP (vor allem Schilddrüsen-OP)
können Stimmprobleme auftreten.
Symptome können sein: Kurzatmigkeit, Heiserkeit, veränderte Stimmlage, ebenso
wie Schmerzen beim längeren Sprechen.
Nach Schädigung des Sprachzentrums beispielsweise durch Schlaganfall, Hirnblutung
oder neurologische Erkrankungen kann es zu Störungen der Sprache und des Sprechens
kommen. Diese werden vom Arzt als Aphasie oder Dysarthrie (auch Dysarthrophonie
genannt) diagnostiziert.
Merkmale können sein: Wortfindungsstörungen, veränderte Lautbildung, Satzabbrüche
und Satz-
verschränkungen, Störungen der Schriftsprache.
Die Patienten lernen mit Sprechhilfen umzugehen oder erlernen die sogenannte Ösophagussprache.
Probleme beim Schluckvorgang, die auftreten können, wenn die Funktion einer oder mehrerer, für das Schlucken erforderlicher Komponenten durch eine neurologische Veränderung oder nach einer Operation gestört ist. Schluckstörungen können zeitweilig sein oder bis hin zu völliger Schluckunfähigkeit führen. Dadurch kommt es für den Patienten zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität, die Ernährung erfolgt dann über eine Magensonde. Bei entsprechendem Krankheitsbild ist darauf zu achten, dass eine Magensonde nur eine kurzfristige Lösung sein sollte.